UX/UI-Design & Usertests
Nicht die Technik entscheidet über Aussehen und Funktion einer Anwendung, sondern die Bedürfnisse der Menschen im Moment der Nutzung.
Gute Gestaltung beginnt bei den Menschen, die etwas benutzen sollen. Ich gestalte digitale Dienste vom Gebrauch her: erst verstehen, wie gearbeitet wird, dann entwerfen, dann am echten Verhalten prüfen. Alles Weitere auf dieser Seite sind Werkzeuge für diese drei Schritte.
User Experience und Human Experience
User Experience (UX) beschreibt die Erfahrung mit einem konkreten Produkt: Ist es brauchbar, zugänglich, effizient, und macht die Benutzung zufrieden? Gute UX heißt, dass ein Dienst Nutzen stiftet, sich selbst erklärt und zur Wiederkehr einlädt.
Human Experience (HX) reicht weiter. Sie fragt nicht nur nach der Interaktion mit einer Oberfläche, sondern nach der ganzen Erfahrung eines Menschen mit einem Dienst: emotional, sozial, kulturell, körperlich. UX optimiert ein Produkt; HX fragt, was es im Leben der Menschen anrichtet oder ermöglicht. Ich arbeite mit beiden Blicken: dem engen für die Gebrauchstauglichkeit, dem weiten für die Frage, ob das Richtige gebaut wird.
User Research: erst verstehen, dann entwerfen
User Research erhebt systematisch, was die Zielgruppe braucht, erwartet und tatsächlich tut. Je nach Frage und Phase kombiniere ich qualitative und quantitative Methoden: Interviews für die Tiefe, Umfragen für die Breite, Beobachtung und Feldstudien für das echte Verhalten im echten Umfeld, Fokusgruppen für das Gespräch untereinander, Nutzungsdaten für die Muster, die niemand von sich selbst berichtet. Das Ergebnis sind belegte Annahmen statt geratener.
User Stories: Anforderungen aus Sicht der Nutzenden
Anforderungen formuliere ich als User Stories: „Als [Rolle] möchte ich [Ziel], damit [Nutzen].” Eine Story hält fest, wer etwas braucht, was genau und wozu; Akzeptanzkriterien machen prüfbar, wann sie erfüllt ist. Werden die Stories im Product Backlog priorisiert, entsteht ein Entwicklungsplan, der sich an Bedarfen orientiert statt an technischen Vorlieben. Das Format stammt aus der agilen Entwicklung und funktioniert überall dort, wo Teams entscheiden müssen, was zuerst gebaut wird.
Usertests: das Produkt am Verhalten prüfen
Beim Testen erledigen Menschen aus der Zielgruppe echte Aufgaben mit dem Prototyp. Dabei werden sie beobachtet und anschließend befragt. Expertenreviews ergänzen die Tests, ersetzen sie aber nicht: Wie schwer eine Aufgabe wirklich fällt, zeigt erst die Person, die sie zum ersten Mal versucht. Wer früh testet, findet Fehler, solange ihre Behebung noch billig ist, und gewinnt nebenbei belastbare Daten über Bedarf und Akzeptanz. Gerade für junge Vorhaben ist das die schnellste Entscheidungshilfe.
Usability-Evaluation: formativ und summativ
Die Evaluation bündelt die Befunde und leitet Empfehlungen daraus ab. Formativ begleitet sie die Entwicklung, mit einer heuristischen Evaluation entlang etablierter Usability-Prinzipien, mit Cognitive Walkthroughs entlang der Benutzerpfade und mit Tests an Zwischenständen. Summativ misst sie nach Abschluss mit Tests, Fragebögen und Feldstudien, wie gebrauchstauglich das Ganze geworden ist. Beides gehört zusammen. Die formative Schleife verhindert Fehlentwicklungen, die summative belegt das Ergebnis. Und weil sich Anforderungen ändern, bleibt die Evaluation Teil des laufenden Betriebs.
Was Sie erhalten
Vor der Entwicklung
Konstruktives Feedback einholen, bevor Code entsteht.
Belegt statt vermutet
Nutzerforschung liefert Argumente, die Diskussionen beenden.
Barrierearm
Zugänglichkeit von Anfang an mitdenken statt später nachrüsten.
Übertragbar
Erkenntnisse fließen dokumentiert in die weitere Entwicklung ein.
Ablauf
- 1
Nutzerforschung
Wer nutzt das, wann, unter welchen Bedingungen?
- 2
Gestaltung
Struktur, Interaktion und Oberfläche entwerfen.
- 3
Usability-Test
Beobachten, wo Menschen hängenbleiben.
- 4
Auswerten
Befunde priorisieren und in Änderungen übersetzen.
Kosten
Abgerechnet wird nach Personentagen, als Senior Consultant. Den Tagessatz nenne ich Ihnen im Vorgespräch, zusammen mit einer Schätzung, wie viele Tage Ihr Vorhaben braucht. Beides ist verbindlich und liegt Ihnen vor, bevor Sie sich entscheiden.
Lässt sich der Umfang klar abgrenzen, biete ich Ihnen auch eine Pauschale an. Was von beidem günstiger ist, sage ich Ihnen dann.
Ähnliche Leistungen
Nutzerforschung ist auch ein Beteiligungsformat
Wer Menschen früh einbezieht, gestaltet nicht nur bessere Oberflächen, sondern trifft auch tragfähigere Entscheidungen.