Der Ausreden-Kompass

Zwölf Argumentationsmuster, mit denen politisches Handeln aufgehalten wird.

Wenn über politisches Handeln diskutiert wird, sind die Argumente dagegen erstaunlich stabil. Das gilt unabhängig davon, wer sie vorbringt, in welchem Forum und zu welchem konkreten Vorhaben. Der Ausreden-Kompass dokumentiert zwölf wiederkehrende Muster. Einzeln oder kombiniert dienen sie dazu, regulatorisches Handeln zu verzögern, zu delegitimieren oder strukturell zu blockieren.

Aufbau

Zwölf Karten verteilen sich auf vier Achsen: Verantwortung abwälzen, Resignation, Verharmlosung, Schaden durch Handlung. Jede Karte trägt eine Figur, ihr typisches Zitat und daneben die Kritik daran, mit Quellen zum Nachlesen.

Es gibt vier Kompasse, je einen für ein Feld. Die Muster wiederholen sich von Kompass zu Kompass, die Beispiele sind jeweils andere.

Grenzen

Der Kompass entscheidet keine Sachfrage. Ein Argument ist nicht deshalb falsch, weil es in einem Muster steht: Manche Einwände sind berechtigt, und daran ändert der Kompass nichts. Er hilft, das Muster zu erkennen, damit es in der Debatte um die Sache geht statt um ihre Verzögerung.

Er steht unter CC BY-SA 4.0, und der Quelltext liegt offen. Wer eine weitere Fassung für ein anderes Feld bauen will, findet im Verzeichnis eine Anleitung dafür.

Übersicht

Ein Kompass für ein anderes Feld?

Der Quelltext liegt offen, die Anleitung zum Nachbauen steht dabei.

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