User Experience I
An diesem Tag geht es um die Begriffe und den Prozess, mit denen Gestaltung vom Gebrauch her arbeitet. Danach wissen Sie, was UX-Fachleute tun, wonach sie entscheiden und woran sich ein digitales Produkt messen lässt.
- Gruppe
- 2-8 Personen
- Dauer
- 7,5 Stunden
- Für
- Entscheider*innen & Praktiker*innen
- Thema
- User Experience verstehen
- Umfang
- 1 Personentag
Tagesablauf
Grundlage ist die menschzentrierte Gestaltung. Am Anfang stehen die Menschen, die mit dem Produkt arbeiten sollen. Der Tag geht den Prozess einmal ganz durch: den Nutzungskontext verstehen, daraus Nutzungsanforderungen ableiten, Gestaltungsentwürfe konzipieren, die Entwürfe prüfen. Zu jeder Stufe kommt das Vokabular, das dazugehört.
Dazu kommen Usability-Prinzipien und Richtlinien, mit denen sich ein bestehendes Produkt, eine Anwendung oder ein Dienst bewerten lässt. Den Abschluss bilden zwei Einblicke: in den Usability-Test und in das Prozessmanagement, also in die Frage, wer wann prüft und an welche Stelle eines Vorhabens das gehört.
Ergebnis
Sie gewinnen ein Grundverständnis, das in der nächsten Sitzung trägt: Sie können Anforderungen einordnen, Vorschläge prüfen und Rückfragen stellen, die weiterführen. Dazu gibt es Materialien und Anleitungen zum Mitnehmen.
Der Tag macht niemanden zur UX-Fachkraft. Er macht Sie zu jemandem, der eine Gestaltungsentscheidung beurteilen kann, ohne sie selbst treffen zu müssen.
I oder II?
Beide Tage dauern gleich lang und behandeln dasselbe Gebiet. Der Unterschied liegt in der Tiefe, nicht in der Reihenfolge.
User Experience I ist der Tag zum Verstehen. Er richtet sich an alle, die am Planungs- und Gestaltungsprozess beteiligt sind oder mit Usability- und UX-Fachleuten zusammenarbeiten: Geschäftsführung, Product Owner, Projektleitung, Marketing, Softwareentwicklung.
User Experience II ist die erweiterte Fassung für alle, die selbst entwerfen und bauen: Product Owner, Web- und Produktdesign, Projektleitung, Softwareentwicklung. Er geht dieselben Schritte, führt sie aber weiter aus und bleibt länger am eigenen Gegenstand.
Wer weiß, dass es tiefer gehen soll, bucht gleich den zweiten Tag; wer die Begriffe erst sortieren will, ist im ersten richtig.
Nicht geeignet für
Für Teams, die täglich mit Nutzungsanforderungen, Tests und Akzeptanzkriterien arbeiten, ist der Tag eine Wiederholung. Für sie ist der zweite der passende.
Auch wer eine Beurteilung des eigenen Produkts erwartet, ist hier am falschen Ort. Der Workshop zeigt, wie man bewertet, er bewertet nicht. Wer wissen will, wie gebrauchstauglich der eigene Dienst ist, braucht einen Usability-Test, keinen Schulungstag.
Dazu passt
Diesen Workshop anfragen
Umfang: 1 Personentag vor Ort. Vor- und Nachbereitung kommen hinzu und hängen vom Format ab. Den Aufwand dafür nenne ich im Vorgespräch.