Digitale Beteiligungsverfahren aufsetzen

Beteiligung braucht ein Verfahren, sonst bleibt sie eine Absichtserklärung. Ich plane digitale Beteiligungsverfahren, richte die Werkzeuge dafür ein und begleite den Ablauf bis zur Auswertung.

Wofür es gedacht ist

Für Organisationen jeder Größe, die eine Frage haben, über die andere mitreden sollen: Verwaltungen, Stiftungen, Vereine, Forschungseinrichtungen. Zwei Bedingungen nenne ich vorab. Der Spielraum muss offen sein. Und jemand bei Ihnen muss die Ergebnisse aufnehmen und weitertragen.

Wie ich vorgehe

Zuerst die Frage. Wir klären, worüber entschieden wird, was daran offen ist, wer erreicht werden soll und wer bisher nicht erreicht wurde.

Dann das Verfahren. Formate, Reihenfolge, Laufzeit, Regeln für den Umgang mit Beiträgen. Online und vor Ort greifen ineinander, statt nebeneinander zu laufen. Eine Ortsbegehung oder eine Werkstatt liefert Material, das online weiterbearbeitet wird.

Dann die Technik. Ich arbeite mit offener Software, je nach Vorhaben mit Decidim, CONSUL Democracy oder adhocracy+, für kleinere Verfahren mit dem Kommentator aus meinem eigenen Werkzeugkasten. Einrichtung, Zugänge, Barrierefreiheit und Datenschutz gehören dazu. Wo es größer wird, hole ich Partner aus meinem Netzwerk hinzu.

Zuletzt die Auswertung. Beiträge werden geordnet, zusammengefasst und beantwortet. Wer etwas eingebracht hat, erfährt, was daraus geworden ist.

Was am Ende vorliegt

Ein Beteiligungskonzept auf Papier. Eine laufende Plattform, die Ihre Mitarbeitenden selbst bedienen. Ein dokumentierter Prozess mit Auswertung, aus dem hervorgeht, was eingebracht wurde und was davon in die Entscheidung einging.

Was nicht dazugehört

Keine Rechtsberatung. Ob ein förmliches Verfahren nach Planungs- oder Kommunalrecht zusätzlich nötig ist, klärt Ihre Rechtsabteilung.

Keine großen starren Verfahren. Wenn ein Ablauf über Monate festgeschrieben ist und unterwegs nichts mehr geändert werden darf, passt meine Arbeitsweise nicht.

Keine Meinungsforschung. Ein Beteiligungsverfahren sammelt Argumente und Ortskenntnis, es misst keine repräsentativen Mehrheiten.

Keine dauerhafte Moderation im laufenden Betrieb. Ich richte ein und übergebe.

Ist die Entscheidung längst gefallen und soll nur noch bestätigt werden, rate ich ab.

Häufige Fragen

Brauchen wir eine eigene Plattform?

Nicht immer. Wenn Ihre vorhandene Seite genügt oder ein Werkzeug nur für die Laufzeit gebraucht wird, sage ich das.

Was passiert mit den Beiträgen?

Sie werden geordnet, zusammengefasst und beantwortet. Wer etwas eingebracht hat, erfährt, was daraus geworden ist.

Können wir das später selbst weiterführen?

Ja, das ist der Regelfall. Offene Software und dokumentierte Einstellungen bleiben bei Ihnen.

Beteiligung steht an?

Sprechen wir über Ihr Vorhaben.