KI-Vorhaben prüfen und entwickeln
Künstliche Intelligenz jenseits des Hypes. Ich prüfe mit Ihnen, ob eine Anwendungsidee trägt, was sie an Daten und Recht voraussetzt und was ohne KI genauso gut ginge. Am Ende steht eine Entscheidung, die Sie vertreten können.
Wofür es gedacht ist
Für Verwaltungen, Stiftungen, Vereine und Forschungseinrichtungen. Sowohl für Organisationen, bei denen eine konkrete Anwendung auf dem Tisch liegt, als auch für die, bei denen die Frage noch offen ist. Leitung und Fachbereich sollten gemeinsam am Tisch sitzen, die IT kommt dazu, sobald es um Daten geht.
Wie ich vorgehe
Zuerst das Verständnis. Kein Grundkurs, sondern so viel Technik, wie nötig ist, um mitentscheiden zu können. Ein halber Tag im Auftakttermin genügt dafür meistens.
Dann die Prüfung. Wir sehen uns die Datenlage an, die rechtliche Einordnung entlang der Risikoklassen der KI-Verordnung, den erwarteten Nutzen und die Alternativen ohne KI. Häufig löst ein einfacheres Verfahren dasselbe Problem.
Dann die Werkstatt. Einen Tag lang entwickeln wir die Anwendung gemeinsam weiter und härten sie gegen die Stellen, an denen sie im Betrieb scheitern würde. Ich arbeite dabei mit dem KI-Toolkit, einem Kartenset für die Arbeit an Anwendungsideen in gemischten Gruppen.
Zuletzt die Rückgabe. In zwei Stunden gehen wir die Einschätzung durch. Nächster Schritt, Aufwand und Verantwortung werden benannt, jeweils mit Namen und Zeitpunkt.
Drei Termine, verteilt über sechs bis acht Wochen.
Was am Ende vorliegt
Eine schriftliche Einschätzung von etwa zehn Seiten: Empfehlung, offene Punkte, benannte Risiken und eine Reihenfolge für das weitere Vorgehen. Sie ist so geschrieben, dass sie als Grundlage für einen Beschluss taugt.
Was nicht dazugehört
Keine Rechtsberatung. Ich sage Ihnen, was ein Verfahren technisch leistet und wo seine Grenzen liegen. Ob das für Ihren Fall genügt, entscheiden Ihre Datenschutzbeauftragten und Ihre Rechtsabteilung.
Kein Training eigener Modelle und kein Betrieb produktiver Systeme.
Keine Begleitung einer Beschaffung, bei der das Produkt bereits feststeht und nur noch begründet werden soll.
Ich rate ab, wenn die Datenlage nicht trägt, wenn ein Verfahren ohne KI dasselbe leistet oder wenn niemand benannt ist, der nach der Einführung für die Ergebnisse einsteht.
Häufige Fragen
Was, wenn am Ende von KI abgeraten wird?
Dann ist das das Ergebnis. Ein geprüftes Nein kostet weniger als ein begonnenes Vorhaben, das nicht trägt.
Brauchen wir dafür eigene Entwickler*innen?
Für die Prüfung nicht. Für eine Umsetzung sage ich Ihnen, welche Rollen Sie besetzen müssen.
Gilt das auch für Anwendungen, die wir schon einsetzen?
Ja. Bestehende Werkzeuge lassen sich genauso auf Datenlage, Recht und Nutzen prüfen.

